Wie versprochen erscheinen an dieser Stelle immer wieder Webtipps. Diesmal geht es ums Messen beim Weben. https://bystedt.at/wp-content/uploads/Tipps-fuers-Weben-001.pdf


Wie versprochen erscheinen an dieser Stelle immer wieder Webtipps. Diesmal geht es ums Messen beim Weben. https://bystedt.at/wp-content/uploads/Tipps-fuers-Weben-001.pdf

Hallo Felizitas,
deine Seite gefällt mir sehr gut, da du so freundlich auch Hilfe anbietest, habe ich eine vielleicht dumme Frage.
Ein wenig zu mir, ich bin einer dieser Autodidakten und habe lange Jahre mit dem „Viking-Webstuhl“ gearbeitet, dieser hebt die Schäfte von unten.
Damals habe ich die Schäfte einzeln angeschürt und dem Muster entsprechend getreten, damit kam ich gut zurecht. Dann kam das Leben dazwischen, Umzug zurück nach Deutschland, Neuanfang etc.,jetzt habe ich wieder die Möglichkeit zu weben und habe wieder begonnen mir ein Atelier aufzubauen.
Den Webstuhl musste ich leider in Portugal lassen, jetzt habe ich zwei Kontermarsch Webstühle, einen schwedischen 110 cm und einen aus Karl Marx Stadt mit 160cm und Schnellschusslade.
Danke für deine Geduld, jetzt meine Frage: kann ich bei einem Kontermarsch auch die Schäfte einzeln an die Tritte anschnüren ? Seit Wochen versuche ich hinter die Geheimnisse des Kontermarsch zu kommen. Vielleicht kannst Du mir helfen.
Liebe Grüße
Marianne Cordes
Eigentlich nein. An den Tritten werden alle Plätze verschnürt. Hast du 4 Schäfte, dann sind das 4 Schnüre pro Tritt. Ein Teil der Schnüre kommt von den unteren Querlatten und ein Teil von den oberen Querlatten. Die einen heben die Schäfte und gleichzeitig werden die anderen Schäfte gesenkt, das ist eine Gegenbewegung daher der Name Kontramarsch. Der Vorteil dabei ist mit einem Tritt erden mehrere Schäfte bewegt z.B. Schaft 1 und 2. Mit dem nächsten Tritt 2 und 3 usw. Damit ist man beim Weben schneller. Allerdings ist man in den Kombinationen auf die Anzahl der Tritte beschränkt.
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